Klassische Homöopathie
Was ist klassische Homöopathie?
Ätiologie:
Dr. Samuel Hahnemann Erfinder der Homöopathie wurde 1755 in Meißen geboren, er war Arzt, Chemiker und Übersetzer.
In seinem Werk " Heilkunde der Erfahrung" von 1805 schreibt Hahnemann, das kein menschliches Wesen den anderen ganz gleich ist, und das deshalb jede vorkommende Krankheit als eine individuelle Krankheit angesehen und behandelt werden muss.
Eine Krankheit die sich heute wie noch nie zu vor in dieser bestimmten Person und unter diesen Umständen bemerkbar macht, braucht eine ganz genau darauf abgestimmte Behandlung. Also, ganz individuell.
Damit ist Hahnemann, damals wie heute, total aus den Rahmen gefallen. Hahnemanns Erfahrungen als Arzt, hatten ergeben, dass die Behandlung von Krankheitssymptomen z.B. Kopfschmerzen, Husten, Hautausschläge, ... die dann als solches bekämpft werden, mit oft chem. Arzneien, nicht zur Heilung führt! Er nennt dieses, Unterdrückung der Symptome! Er sagt dass nur das Verschwinden einiger Symptome nicht zufrieden stellend sein kann! Erst wenn der Zustand erreicht ist der vor der Erkrankung bestand kann man von Heilung sprechen! Somit ging er ganz andere Wege als die Ärzte seiner Zeit, denn er bezieht den ganzen Menschen mit ein in seiner Therapie.
Wer heilt hat recht und Hahnemann hatte recht.
Ganzheitliche Behandlung: Hahnemann hat sich für eine Individuelle Art der Heilung entschieden, die nicht nach den verschiedenen Krankheitssymptomen oder Organenbezogen behandelt. Er geht ganzheitlich vor und auf die Ursache ein bzw. was hat den Menschen jetzt dazu veranlasst sich diese Erkrankung einzufangen?
Wie können wir die "Lebenskraft" so nannte er es, so stärken, bzw. heilen, sodass diese Erkrankung weichen muss bzw. nicht zurückkehren kann. Er verweist hier auf höhere oder geistige Ebenen, welche die Lebenskraft antasten und wodurch es dann zu Erkrankungen kommt.
Also, ganzheitlich im Sinne von einen gesunden Geist, der den Körper oder auch die Seele heilt. Denn Hahnemann hat sich durchaus auch ausführlich mit seelischen Erkrankungen befasst. Er geht in allen Bereichen ganz auf den Menschen ein. Wir sind nicht nur aus Fleisch und Blut. Wir sind auch Geist und Seele.
Soweit zum Thema: Ganzheitliche Behandlung!
* siehe Unizismus
* siehe Simile
* siehe akute/chron. Behandlung
kurze Zusammenfassung:
Die homöopathische Behandlung ist ganzheitlich.
Man geht in der chronischen Behandlung stets auf den ganzen Menschen ein.
Der Behandler macht eine ausführliche Anamnese, v.a. bei der chron. Anamnese.
Bei der Wertigkeit gehen Gemüts- Geistessymptomen vor den Körpersymptomen, anders als in der Allop. Medizin.
Man unterscheidet den akuten von dem chronischen Fall.
Die Heilung vollzieht sich in bestimmten Heilschritten:
Heringsche Regel: - von oben, nach unten; - von innen nach außen; - in umgekehrter Reihenfolge ihres Entstehens.
Erstverschlimmerung: Wir wissen, dass die Lebenskraft während der homöopathischen Verschlimmerung ihr Haus gründlich durch putzt.
Der Mensch ist erst geheilt, wenn der Zustand vor der Erkrankung erreicht ist.
Die Wiederherstellung der Lebenskraft, worüber Hahnemann spricht, ist die Kraft die dafür sorgt dass der Patient sich selbst heilt. Denn nur eine krankhaft gestimmte Lebenskraft ruft Krankheit hervor. Wir erkranken also nur dann wenn unser Organismus dazu disponiert und aufgelegt genug ist. Die krankmachenden Einflüsse machen nicht jeden zur jeder Zeit krank.
Jeder Kranke mag er leiden woran er will, empfindet seine Krankheit in einer dumpfen Weise als Schuld! Da er aber den irdischen - moralischen Begriff davon im Kopfe hat, wird ihm der metaphysische nicht klar.
Das Simile, Mittel der Wahl, steht in tiefer Beziehung damit. Homöopathie heilt auf einer ganz anderen Ebene und stellt so die Kraft wieder her, die den Körper heilt.
